Wer bekommt Akne und wann?

Akne tritt überwiegend in der Pubertät auf, daher bei Mädchen im allgemeinen etwas früher als bei Jungen. Bei Mädchen können sich Aknepapeln schon vor der ersten Regelblutung entwickeln. Häufig manifestiert sich Akne in der Pubertät nur in einer leichten Form und verschlimmert sich erst zu einem späteren Zeitpunkt. Akne kann manchmal aber auch erstmals im frühen Erwachsenenalter auftreten. Bei Frauen kann es während oder nach der ersten Schwangerschaft zu einem ersten Schub kommen. Jedoch muß betont werden, daß die Schwangerschaft nur einen sehr geringen Einfluß auf das Aknegeschehen hat.

Manche Neugeborenen haben schwarze Mitesser auf den Wangen. Diese sehr frühzeitige Manifestation einer Akne – die bei Jungen häufiger vorkommen soll als bei Mädchen – ist auf den Einfluß der mütterlichen Hormonproduktion zurückzuführen. Die beim Kleinkind vorkommenden Formen von Akne bedürfen in der Regel keiner Behandlung. Bei einer nicht zu unterschätzenden Anzahl von Frauen kann es zwischen dem 25. und 35. Lebensjahr zu einem sehr starken Ausbruch der Akne kommen. Die Gründe dafür werden im Kapitel «Wie entsteht Akne?» im Abschnitt «Hormone» genauer erklärt. Eine stark ausgeprägte Form der Akne kann bei beiden Geschlechtern auftreten. Mehrere Körperstellen (Gesicht, Rücken, Schultern. Oberarme, Brust) können gleichzeitig betroffen sein.

Akne tritt am häufigsten in der Pubertät auf, aber auch ein späterer Beginn, z.B. im frühen Erwachsenenalter, ist nicht ungewöhnlich.

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Akne durch Lebensmittel?

Immer noch höre ich von einigen Hautärzten, dass Akne nichts mit der Ernährung zu tun habe. Pligene Erfahrungen und etliche Berichte von Menschen, deren Ernährungsumstellung zur Heilung ihrer Akne geführt hat, haben mich eines Besseren belehrt. Sie werden im Verlauf noch mehr darüber erfahren … Allerdings macht die Tatsache, dass es wohl doch einzelne Lebensmittel gibt, die Akne begünstigen können, auch unter den Dermatologen langsam die Runde. Unterschiedliche Tests und Studien, vor allem aus den USA, können diese These mittlerweile stützen. Ich habe mich hier auf die folgenden 4 Nahrungsmittel beschränkt, deren Auslassen meiner Erfahrung nach bei den meisten Menschen zu einer Reduzierung der Pickel geführt hat:

Milch löst einerseits oftmals Unverträglichkeiten aus, die sich auch gern auf die Haut auswirken. Von diesen Unverträglichkeiten merken wir oftmals gar nichts, d.h. sie verursachen keine körperlichen Beschwerden in Form von Schmerzen oder Unwohlsein. Dennoch kann Akne ein Symptom sein. Andererseits sind in Milch Hormone enthalten, die die Wirkung der körpereigenen männlichen Hormone (v.a. Testosteron) in unserem Körper verstärken kann. Und das Testosteron lässt ja in vielen Fällen die Pickel sprießen. Viele Untersuchungen haben gezeigt, dass ein Verzicht auf Milch und Milchprodukte zu einer deutlichen Verbesserung der Akne fuhren kann.

Fleisch ist ebenfalls oftmals mit Hormonen belastet. Egal, um welches Tier es sieb handelt. Vor allem Zucht- und Masttiere sind hier betroffen, die leider oftmals zusätzlich mit Hormonen (und auch Antibiotika) behandelt werden, um so deren Wachstum zu fördern.

Weizenmehl ist als Auslöser für Allergien und Unverträglichkeiten bekannt. Obwohl es mittlerweile unzählige Menschen gibt, die keine Weizenprodukte vertragen, werden die meisten Getreideprodukte aus Weizen hergestellt. Ein Verzicht lohnt sich!

Zucker kann eine sehr negative Wirkung auf den Körper haben. So ist z.B. bekannt, dass Zucker die Vermehrung von Hefepilzen im Darm fördert und somit zur Akne beitragen kann. Es liegen nicht so viele Untersuchungen zum direkten Zusammenhang von Akne und Zucker vor wie bei der Milch. Dennoch ist bekannt, dass ein Verzicht eine sehr positive Wirkung auf die Haut haben kann.